Zelle und Welt seit 2010


Fotografie, Laserprints, Klebband, Größe variabel

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"Kornelia Hoffmann, die ebenfalls hier im Künstlerhaus ihr Atelier hat, zeigt uns einen anderen Aus- oder Einblick, der womöglich auch Glück verspricht, Erkenntnisglück.

 

Im Galerietreppenhaus präsentiert sie eine
großformatige Installationsansicht eines ihrer Werke - „Zelle und Welt“, so der Titel - das schon einmal im Künstlerhaus ausgestellt war. Mit ihrer selbstreflektierenden Geste eröffnet sie einen Raum, der Aufnahmen von Innenräumen zu sehen gibt und Spuren ihrer Arbeit vor Ort verbindet. Durch die Überblendung des vorhandenen Raumgefüges mit neuen Raumpassagen, Raumfluchten, Tiefendimensionen und Oberflächen macht sie mit ihrem montierenden Vorgehen in besonders eindrücklicher Weise Raumwahrnehmung,
also das, wie wir Raum begreifen, selbst
zum Thema.

 

Es sind gerade die Raum-Anschnitte, die Verdichtung und auch die Störung von Blickachsen oder auch Auflösung von vertrauten Raumstrukturen, die so wirkt es geradezu auch von den Klebestreifen gehalten werden, die ein Raum/Denken erst in dieser
produktiven Form eröffnen. — Kathrin Heinz

Dazwischentreten

Das Haus wird als Versuchsanordnung begriffen: Im Erschließen und Ausschließen, im Passieren und Stillstellen von Räumlichkeiten soll ein Haus-Arbeiten an Schwellensituationen zwischen Raumverhältnissen und Raumverhalten künstlerisch erforscht und beobachtet werden, welches die Grenzen zwischen Arbeits- und Ausstellungsraum
zur Diskussion stellt.

Projekt

Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt des Künstlerhaus Bremen und des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender, Forschungsfeld wohnen +/- ausstellen, Universität Bremen in den Räumen, Ateliers und dem Treppenhaus des Künstlerhaus Bremen.

 

Kuratorinnen: Katrin Heinz, Fanny Gonella, Mona Schieren

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